Die Todesstrafe gibt es noch in 76 Ländern der Welt. Die USA ist die einzige westliche industrialisierte Nation, die die Todesstrafe immer noch anwendet.
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Die Giftspritze wird heute von den meisten Staaten in den USA als Hinrichtungsmethode genutzt.
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38 Staaten der USA haben die Todesstrafe, 12 nicht. Die durchschnittliche Rate für Mordfälle ist 6,2 zu 3,8. (pro 1000 Menschen), das heisst, dass Staaten die die Todesstrafe haben, eine höhere Mordrate haben, als Staaten ohne Todesstrafe.
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Die Todesstrafe ist keine Abschreckung. Die Mordraten werden stattdessen von demographischen Wirtschaftsbedingungen beeinflusst, dem Drogenhandel und der Überwachungspraxis einer Gesellschaft. Mord ist grösstenteils eine vernunftwidrige Handlung.
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Die Todesstrafe ist nicht notwendig um die Gesellschaft zu schützen. Die Gesellschaft kann schon geschützt werden, wenn Straftäter lebenslang weggeschlossen werden.
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In den USA gibt es zur Zeit 3471 zum Tode verurteilte, darunter 118 Ausländer und 52 Frauen.
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In diesem Jahr wurden alleine schon wieder 22 Todesurteile vollstreckt, darunter erstmals seit 45 Jahren eines in Conneticut.
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In den USA sind im Jahr 2004 59 Menschen hingerichtet wurden. Davon alleine 23 Menschen in Texas.
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California has more inmates on death row, but rarely executes anyone.
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Texas ist die Nummer 1 bei Hinrichtungen in den USA mit 336 Hinrichtungen seit 1982 (etwa 1/3 der gesamten Hinrichtungen in den USA), obwohl in Kalifornien weit mehr Todestraktinsassen sitzen. In Texas sitzen momentan knapp über 400 Insassen im Todestrakt.
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Über 1/4 der Todestraktinsassen in Texas kommen aus der Region Harris County. (In ganz Texas gibt es 254 Regionen) Harris County hat mehr Hinrichtungen als sonst irgendein Staat, ausgenommen Texas und Virginia.
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Erschwerende Umstände wie eine schwere Kindheit oder Geisteskrankheit werden nicht berücksichtigt. Auch wenn jemand im Gefängnis rehabilitiert ist und zu einem ganz anderen Menschen geworden ist, hat dies keinen Einfluss auf die Vollstreckung der Todesstrafe.
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Arme Menschen sind vor Gericht immens benachteiligt, da sie sich keinen guten Anwalt leisten können, sondern nur einen Pflichtverteidiger, der selbst wenn er motiviert und fähig wäre, nicht dieselben Ermittlungen und Untersuchungen anstellen kann, wie ein gut bezahlter Anwalt, der mindestens vier Mal so viel Geld bekommt.
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Die Erfahrung hat gezeigt, dass Unschuldige zum Tode verurteilt wurden.
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Seit Wiedereinführung der Todesstrafe 1973 mussten 119 Menschen wegen erwiesener Unschuld aus den Todestrakten der USA freigelassen werden. Davon sind 36 Fälle allein seit 2000 aufgedeckt wurden. Andere hatten nicht so viel Glück. Menschen, bei denen es starke Beweise für ihre Unschuld gab, sind bereits in Texas und im ganzen Land hingerichtet worden.
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Am 1. März 2005 entschied das Oberste Gericht, dass die Verhängung der Todesstrafe gegen Jugendliche, die bei der Tatzeit unter 18 Jahren waren, unzulässig ist.
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Das US-Justizsystem steckt voller Rassismus. Ungefähr 40% im Todestrakt von Texas sind African-American, während der Gesamtanteil der Bevölkerung nur 12% ausmacht.
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Die Todesstrafe kostet mehr als ein Leben lang im Gefängnis zu verbringen. Ein Report in der Dallas Morning News von 1992 zeigte, dass die Durchschnittskosten für einen Todesstrafenfall bei 2,3 Millionen Dollar liegen im Gegensatz zu 750 Tausend Dollar für lebenslang im Gefängnis. Dies ist auf das längere Verfahren, sowie die Berufungsprozesse zurückzuführen. Wenn man den Berufungsprozess verkürzen würde, könnte das dazu führen, dass noch mehr unschuldige Menschen hingerichtet werden.
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Die Todesstrafe wird vor allem wegen der Tradition, Ignoranz, Angst vor Verbrechen, Politik und Rache verteidigt. Aber viele Familien von Mordopfern ziehen die Todesstrafe nicht vor. Es gibt in den USA sogar Organisationen von Angehörigen von Opfern, die sich gegen die Todesstrafe stellen – z.B. Murder Victim´s Families for Reconcilation und Morder Victim´s Families for Human Rights.
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Die Todesstrafe würde weniger Befürworter finden, wenn es eine sichere Alternative für den Schutz der Gesellschaft geben würde.